inside paradise

Serie "Inside Paradise"


Bei den Bildern "immer wieder ausstehen" , genauer gesagt handelt es sich vom Licht wie aus dem All und der aktuellsten Version der Microchipmaschine von ASML, ist meine Faszination für Licht und Intelligenz neu angefacht worden und Serie. Diese Belichtungsmaschine erzeugt Strukturen in der Größe von acht Nanometern - 2.000 Mal dünner als ein menschliches Haar. Die entwickelten Geräte werfen den Bauplan eines Schaltkreises auf eine Siliziumscheibe (Wafer), um daraus Transistoren zu machen. 
Absolute Präzision ist nötig, wenn einer dieser Spiegel so groß wäre wie Deutschland, dürfte die maximale Höhenabweichung weniger als einen Millimeter betragen. Daher ist diese Nano-Kopiermaschine so kompliziert - es ist sehr schwierig sie auseinandernehmen und wieder zu aktivieren. Eine Art Akrobatik der Technik, um die Microchip-Leistung weiter zu steigern. Die Ingenieure der Firma ASML aus Holland sind selbst überrascht, einerseits darüber, dass es überhaupt funktioniert, andererseits über die damit einhergehende Genauigkeit. Der Hunger nach KI wird mit kühnstem Ingenieurwissen an die Grenzen des Erklärbaren und Machbaren gebracht werden. Ein Bereich von Kunst und Magie entsteht, der unsere Welt immer weiter verändert.

 

Negative Wahrscheinlichkeiten erzeugen »Magie« in Qubits
Für verlässliche Berechnungen auf Quantencomputern sind komplizierte »magische Zustände« nötig. Forschende haben nun einen ungewöhnlichen Weg gefunden, diese zu erzeugen. Der Schlüssel zu voll funktionsfähigen Quantencomputern ist Magie. Damit sind keine mysteriösen Glaskugeln oder übernatürliche Kräfte gemeint. Vielmehr bezeichnen Physiker so jene Quantenberechnungen, die sich nicht mit gewöhnlichen Rechnern durchführen lassen. Allerdings sind solche »magischen Zustände« sehr aufwändig herzustellen. Wie ein Forschungsteam um den Physiker Pradeep Niroula von der University of Maryland nun in der Fachzeitschrift »Nature Physics« berichtet, können Fehler in bestimmten Qubit-Anordnungen magische Zustände erzeugen. Tatsächlich beobachteten die Forschenden eine Art Phasenübergang: Die Stärke der Fehler übernimmt dabei die Rolle der Temperatur und führt zu einem Übergang von »nichtmagischen« zu magischen Zuständen, die teilweise mit negativen Wahrscheinlichkeiten behaftet sind. »Die Quanteninformatik schreitet weiter voran und das Verständnis und die Nutzung der Magie wird der Schlüssel sein, um das volle Potenzial der Quantentechnologien zu erschließen«, schreibt der Physiker Xhek Turkeshi von der Universität zu Köln in einem bei »Nature« erschienenen Begleitartikel zur Forschungsarbeit.


Überblick der Serie "inside paradise"