Ausstellungen 2026

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was ist

bis 8. August 2026, Haus der Stadtgeschichte Offenbach und dem Bund Offenbacher Künstler 

 
Anlässlich des Jubiläums »Hundert Jahre Bund Offenbacher Künstler 1926–2026« werfen wir einen Blick auf das Kunstschaffen der aktuellen Mitglieder des BOK. 


Zum großen Jubiläumsfest und gleichzeitiger Ausstellungseröffnung laden herzlich ein. 40 regional, überregional und international vernetzte Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre aktuellen Positionen in der Industriehalle und im ersten Obergeschoss im Haus der Stadtgeschichte. Die ausgestellten Werke wurden im Vorfeld von einer Jury aus einer Auswahl von über 200 Werken zusammengestellt und spiegeln die gesamte Bandbreite des BOK mit unterschiedlichen Fragen an die Gegenwart und die Gesellschaft wider. Vertreten sind Malerei, Zeichnung, Fotografie, Skulptur, Multi-Media, Performance u.v.m.

Öffnungszeiten Di, Mi, Fr 13.00 –18.00 Uhr
Langer Museums Donnerstag 14.00–21.00 Uhr
Sa, So, Feiertage 11–18 Uhr
Für angemeldete Gruppen auch vormittags geöffnet.
Freitags freier Eintritt!
Eine Veranstaltung der Stadt Offenbach, des Haus der Stadtgeschichte Offenbach und mit dem Bund Offenbacher Künstler.

Kirchgasse 29, 63065 Offenbach
 INFOs zum Programm des Jubiläumsjahres: www.haus der stadtgeschichte.de


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"Sprung in die Zeit"

zu den Kunstansichten 2026,  vom 29. – 31. Mai 2026

 
Acht BOK- Künstlerinnen und Künstler antworten mit unterschiedlichen künstlerischen Positionen auf das Thema „Sprung in die Zeit “. Dabei ist die Frage stets, wie fühlt es sich an heute zu leben? 
Wie kann ich mit Kunst antworten? Dies sind Fragen, die sich Künstler*Innen stellen, denn dabei entstehen subjektive Wahrnehmungen, die mit der Allgemeingültigkeit Reibung verursachen. 
Ein jeder Gedanke ist ein Sprung in die Zeit. Auch jedes Bild, auch das, was noch nicht gemalt, fotografiert oder anders visualisiert ist.  Die Zeit läuft und wenn wir zurücksehen, muss uns klar werden, dass wir aus den Erfahrungen und dem Wissen vergangener Zeiten „Wertschöpfen.“  
Spring = Sprung = Bruch?
Jede Erinnerung springt in die Zeit. Ein Déjà-vu lässt die Zeit für einen Moment einfrieren, bringt uns zurück. Die Zeit bleibt nur für uns stehen, denn sie läuft für die anderen weiter. Mit uns oder auch ohne uns.
Zeitensprünge erweitern unser Wissen, wenn wir mit offenem Blick nicht nur in die Zukunft, sondern auch in die Vergangenheit blicken. Inspirationen aus vergangenen Kunstepochen helfen uns, den Mut zu bekommen, etwas in unserer Zeit nach vorne zu imaginieren. Es ist ein Moment der Transformation, ein Augenblick in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ineinanderfließen 
Mit Malerei, Assemblagen, Collagen und Skulpturen präsentieren sich, Alicja Biegai, Klaus Böhmer, Brigitte Gutwerk, Heide Khatschaturian, Nandu Kriesche, Reda Richter, Claudia Weber, Ursula Zepter und es gilt sie in der Galerie des BOK`s zu entdecken. 

 

bok – Bund Offenbacher Künstler e.V. 
Kirchgasse 29, 63065 Offenbach

Rahmenprogramm:

Freitag, 29. Mai  19.30 Uhr Eröffnung 

Ab 20.30 Uhr - 22 Uhr, Aus der Zeit gefallene musikalische Untermalungen

 

Samstag, 30. Mai  16-22 Uhr Rundgang 

Ab 18.30 Uhr, Vinylische Zeitsprünge mit Tanz

 

Sonntag, 31. Mai  13-19 Uhr Rundgang

Ab 15.30 - 17 Uhr, Lesung von Alicja Biegai und Janina Zepter 

 

So wie es ohne Wandel keine Kontinuität gibt, so gibt es auch ohne Kontinuität keinen Wandel. Denn je mehr sich das Umfeld verändert und Bezugspunkte sich im Nebel aufzulösen beginnen, desto stärker stellen gerade KünstlerInnen die Frage nach dem Ursprung. J.-C. Amann

Bund Offenbacher Künstler 

Mehr Infos : Kunstansichten 2026


Biennale am Main 2026

8.3 bis 31.5. 2026, Flörsheim Kunstforum Mainturm 

Der persönliche Blick auf die Sammlung Haas van Gemmern

 
Till Augustin, Günter Beier, Rolf Behm, Martina Bernasko, Patrick David Brockmann, Kiddy, Citny Pilar, Michelle Concepcion, Jose De Quadros, Michael Gitlin, Hans-Hendrik, Grimmling, Katrin Kamgmann, Ingrid Hornef, Bernd Kirschner, Wulf Klein, Ute Krautkremer, Nandu Kriesche, Wulf Kirschner, Jean Y. Hornef, Raphaél Languillat, Carolin Liebl & Nikolas Schmid- Pfähler,  Moritz Schneidewendt, Dagmar Priesker, Charlotte Rahn, Ivo Ringe,  Veronika Rodenberg, Rita Rohlfing, Holger Schmidhuber, Jörg Schmitz, SEO, Hans Sieverding, Monika Sigloch, Reinhard Stangl, Walter Stöhrer, Heiner Thiel, Doris Tofall, Gabriele von Lutzau, Adriana Woll, Margarete Zahn

 
Künstlergespräch: Nandu Kriesche mit dem Kurator Dr. Christopher Naumann am Sonntag den 22. März 15.00 Uhr


Der persönliche Blick
… auf Kunst ist immer individuell. Künstler schauen anders auf Kunst als Sammler, und Ausstellungsbesucher betrachten Kunst wieder anders.
27 nationale und internationale Kunstschaffende haben sich mit der Sammlung Haas van Gemmern beschäftigt und mit ihrem persönlichen Blick die Arbeiten ausgewählt, die sie mit einem eigenen künstlerischen Werk kommentieren wollten. So ist eine Schau entstanden, die einen spannungsreichen Dialog zwischen ähnlichen wie sehr verschiedenen Kunstwerken aufspannt. „Der persönliche Blick“ ist ein interdisziplinäres Ausstellungsprojekt, das vier Orte im Rhein-Main Gebiet künstlerisch miteinander verbindet. 

Die Biennale am Main 2026 mit ihren Kooperationspartnern in Taunusstein, Flörsheim, Offenbach und Seligenstadt kann auf eine solch bedeutende private Kunstsammlung ebenso zurückgreifen. Die Sammlung von Irene Haas und Ulrich van Gemmern mit ihrem sehr persönlichen Sammlungsschwerpunkt ist Grundlage des Ausstellungskonzepts.
Das Kunsthaus Taunusstein, die Kunstforen Seligenstadt und das Kunstforum Mainturm Flörsheim sowie die Ateliergemeinschaft Wäscherei in Offenbach sind die Protagonisten der Biennale am Main 2026.

Das Kunsthaus Taunusstein als Heimat der Sammlung Haas van Gemmern stellt neben den Sammlungsexponaten auch die Räumlichkeiten für die gesamte Ausstellungszeit zur Verfügung, Seligenstadt und Flörsheim partizipieren an der Sammlung als Leihgabennehmer und stellen ebenfalls ihre Räumlichkeiten für die Ausstellungen bereit. Die Grundkonzeption des Ausstellungsprojekts, zu der auch begleitende und verstärkende Events geplant sind, stellt eine große gesellschaftliche Aufmerksamkeit, Teilnahme und Resonanz sicher: Neben den Kunstausstellungen sind Lesungen, Konzerte und Vorträge ebenso geplant wie themenbezogene Führungen und Workshops in allen beteiligten Ausstellungsorten. 

Zu den Bildern von Nandu Kriesche:
In Nandu Kriesches Bildern stellen oft unmögliche Räume – in Bezug auf eine Lichtquelle, die nicht direkt scheint – eine traumartige Sequenz nach. Die Moderne wird durch Bezüge zur Kunstgeschichte, wie die Hommage an A. Böcklin im Bild „Ikarus“ oder in Werken der „WunderdichLicht“-Serie, hinterfragt. Dabei thematisiert sie traditionelle Muster oder unsere Abhängigkeit vom Öl mittels nächtlicher Tankstellen, die sich wie Tempel inszenieren. Poetische Fragmente erschaffen in ihrer Malerei eine Komposition, die Seherlebnisse zu Gedankenausflügen begleitet. So kann auch die Skyline ihrer Stadt sie dazu verführen, mit einer artistisch anmutenden Figur nach der Macht zu greifen. Gesellschaftliche Fragen und Beobachtungen werden mit dem Blick einer Malerin in sensible Blickwinkel überführt und zeigen auf, wie sich Veränderungen ihren Akzeptanzbereich erobern. Sie nennt ihre künstlerische Arbeit „Klangschöpfung“. Dabei ist es ihr wichtig, Poesie mit Farbe und Form zu einem – wie sie sagt – „Fresh-Pop“ zu vereinen und somit ein anderes, futuristisches Klangbild der Welt zu schaffen.

Kunstforum Mainturm
Dr.-Georg-von-Opel-Anlage 2
65439 Flörsheim am Main

www.biennaleammain.de
Donnerstag von 18 bis 22 Uhr sowie Samstag, Sonntag und Feiertags von 12 bis 18 Uhr geöffnet

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ORTE:

Wäscherei, Offenbach

Kunstforum Mainturm, Flörsheim 

Kunsthaus Taunusstein

Kunstforum Seligenstadt, (Eröffnung So.29.3. 17. 00 Uhr)  



Galerie bok  

Nandu Kriesche – inside paradise

 

9.4. bis 26.4. 2026

Vernissage: Donnerstag, den 9.4., um 19 Uhr
Begrüßung: Ilka Mottscheller
Einführung: Nandu Kriesche
Midissage: Sonntag, 19.4., 13.00 Uhr, Vortrag der Künstlerin: „Künstlerische Intelligenz“ im Kunstprozess 
Nacht der Museen; Samstag 25. April: Special-Lichtinstallation
Finissage: Sonntag, 26.4., von 12–15.00 Uhr mit Künstlergespräch um 13 Uhr.

 

Nandu Kriesches Lasurmalereien zeichnen sich durch eine Tiefenschichtung aus, die eine pulsierende Farbigkeit generiert – ein chromatisches Leuchten, das den Bildträger zu transzendieren scheint. Sie stellt dabei die essenzielle Frage nach der heutigen Verortung des Paradiesischen: Ist das Paradies ein Sehnsuchtsort der Natur oder findet es seine Entsprechung in der technologischen Perfektion? Ein faszinierender Wendepunkt in ihrer Ikonographie zeigt sich in Werken wie „Immer wieder aufstehen“. Hier rekurriert die Künstlerin auf die hochkomplexe Ästhetik der Wafer-Produktion innerhalb der Halbleiterindustrie. Es ist ein Licht, das in seiner Reinheit fast extraterrestrisch wirkt und physikalische Zustände beansprucht, die Ingenieure bezeichnenderweise als „magisch“ titulieren. In der Komposition „Guten Morgen Max“ überführt Kriesche diese technologische Mystik in die Sprache der Malerei. Durch die Visualisierung von Quantenverschränkungen evoziert sie Räume, die sich der herkömmlichen Perspektive entziehen und den Blick in unbekannte Dimensionen öffnen. Ergänzt wird die Schau durch subtile Lichtobjekte, die im Dialog mit den Leinwänden stehen. 


bok – Bund Offenbacher Künstler e.V. 
Kirchgasse 29, 63065 Offenbach
www.bund-offenbacher-kuenstler.de
Öffnungszeiten
Do., Fr. + Sa. 16 – 19 Uhr
So. 11 – 15 Uhr
 


b-05 –Kunst – Kultur – Natur 2026

MenschenBilder

 

5.4. bis 17.5. 2026, Montabaur, Kunst in Bunkern

Vernissage am Sonntag den 5. April um 15 Uhr

 

Andrea Klug, Judith Boy, Janine Seelens, Christoph Thewalt, Nandu Kriesche, Marlene da Silva


In den 1920ziger Jahren hat sich das Bild vom Mensch maßgeblich und bleibend verändert, sowohl das Bild, das wir uns vom Mitmenschen ma-
chen, wie das Selbstbild. Fotografie, Film, Abstraktion, Mode, Frauenbild, Gesellschaftsvorstellungen sind mögliche Stichworte einer Auseinandersetzung mit MenschenBildern im Bezug zu den Goldenen Zwanzigern.

 

Andrea Klug
Die Ausstellung zeigt das Frauenbild der 1920er Jahre aus heutiger Sicht als Ausdruck von Aufbruch, Lebensfreude und Selbstbestimmung. Die „Neue Frau" steht für Mut, Freiheit, Eleganz und den Wunsch nach einem modernen, selbstbewussten Leben in einer Zeit voller Glamour, Freiheit und neuer Weiblichkeit. In Ausdrucksstarken Frauenporträts trifft der Geist des Aufbruchs auf moderne Mixed-Media und Fotocollage Kunst.

Judith Boy - Hand in Hand mit Olimpia 
Eine künstlerische Annäherung an menschliche Darstellungen zwischen KI, Manipulation, Schönheitsidealen und Rollenbildern. Euphorisch, orientierungslos, natürlich… frei nach Fritz Lang. „Der Vermittler zwischen Kopf und Händen muss das Herz sein" ( 1927, Metropolis ). Malerei, Zeichnung, Objekt und Installation Maria Ackermann, Tabea Balzert, Judith Boy, Florence Chassaing, Anais Ehrit, Jan Herzberg , Kaja Martin, Christoph Postler, Jan Restel , Anne Rasimus, Jasmin Arias Siehl, Diane Wolf.

Janine Seelens
Janine Seelens Werkserie nutzt überdimensionale Tabletten als Metaphern für Selbstoptimierung und die Illusion kontrollierbarer Identität. Die  begleitende Soundinstallation von Marie Seelen verdichtet den Raum zu einem Spannungsfeld zwischen Schutz, Enge und Wirklichkeit.

Christoph Thewalt
Arbeiten,inspiriert von dem Buch „Die blinde Eule" von Sadegh Hedayat.

Nandu Kriesche
Nandu Kriesche aus Frankfurt beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit ästhetisch- und inhaltlichen Zwischenbereichen. Sie zeigt Malereien mit oft transparenten Schichten dessen Farbigkeiten vibrierend leuchten. 

Marlene da Silva
Nach dem Weltkrieg genießen die Menschen den Frieden und die Freiheit. Es beginnt eine Zeit der Innovation. Die Goldenen Zwanziger brachten eine beispiellose Blüte von Wissenschaft, KUNST und Kultur hervor. Lässige MODE aus kurzen, lockeren Kleidern, Kniestrümpfe und Bubikopffrisuren...

 

b-05

Im Stadtwald 2
56410 Montabaur
Tel. 0173 3263152
www.b-05.org

Öffnungszeiten: Samstag und  Sonntag von 12.–18.00 Uhr

 


Das ehemalige Nato-Munitionslager ist heute ein Naturareal von grotesker Schönheit mit einem einzigartigen Flair, das dem Verein b-05 association e.V. von der Stadt Montabaur im Rahmen eines langfristigen Pachtvertrages zur Verfügung gestellt wurde. Das ca. 12 ha große Gelände bietet den reizvollen Rahmen für dieses ambitionierte Projekt. Es liegt versteckt mitten in einem Waldstück bei Montabaur, zentral gelegen zwischen Köln und Frankfurt und verkehrstechnisch hervorragend angebunden. Auf dem parkähnlichen Naturareal befinden sich eine Reihe verschieden großer separater Bunker, die über Wege und Zufahrtsstraßen miteinander verbunden sind. Insgesamt stehen 8 kleine Bunker, 2 mittelgroße und 5 große Bunker (insgesamt ca. 700 qm Bunker- zzgl. Außenfläche) sowie ein Café / Veranstaltungsraum zur Verfügung.