Baumharfen

Symposium Auenkunst 2025

31. 8. - 6.9.2025, Bad Vilbel-Massenheim 

mit

Andrea Capucci

Maurizio Perron

Hendoc

Nandu Kriesche

Art Moves Europe

 

kuratiert von Achim Rippberger
Der Besuch und Besichtigung der entstehenden Kunstwerke war gewünscht. Die Künstler/innen arbeiteten täglich von 10-16.30 Uhr an ihren Kunstwerken. Zum Auftakt gab es ein AUENKUNST SYMPOSIUM anlässlich des 1.250-jährigen Bestehens des Ortsteils Massenheim. Tolle Künstler/-innen sind dabei, eine Woche vor Ort öffentlich zu arbeiten.

Die fertigen Werke verbleiben für ein Jahr in der AUENKUNST.

 

Wo: Am Römerbrunnen Auenkunst, An der Au 18, 61118 Bad Vilbel
­Mittwoch der 3. Sept. um 15 Uhr: Führung
Samstag der 6. Sept. um 15 Uhr: Abschlusspräsentation

INFO:  https://auenkunst-massenheim.de

Seit einiger Zeit faszinieren mich Bäume mit ihrer Gestalt und Anmutung. Auch im Schlosspark in Rumpenheim, einem Ortteil von Offenbach. Stämme oder Äste von Bäumen im Park, die eine interessante Formation bilden, luden mich ein, vor ihnen innezuhalten. Ist dies sogar ein Erdlebenbild, so wie es in der Kunst der Romantik genannt wurde? Eine Natur-Kommunikation die mehr ist, was das Auge sehen kann? Wenn ich eine Inspiration habe, die mich nicht in Ruhe lässt und sich eine konkrete Idee daraus formt, suche ich in meinem Orchester der Mittel nach dem Instrument, mit dem sie ausgedrückt werden kann. Grenzen zu überwinden, ist eine Herausforderung, die ohne meine Neugier unmöglich ist, so wie bei den beiden Baumharfen.

MEHR INFO: www.auenkunst-massenheim.de/ 

 

Nandu Kriesche setzte für die Auenkunst auf leuchtende Linien und ephemeral Verbindungen. Für die Auenkunst entfaltet sie eine faszinierende Intervention, die die Grenzen zwischen Natur, Kunst und Licht auf eindrucksvolle Weise verschwimmen lässt. Die künstlerische Maßnahme hebt die charakteristischen Astgabeln und die natürliche Wuchsart des Baumes hervor, lässt Assoziationen an Musikinstrumente entstehen und lädt Passanten ein, die Verbindung zwischen organischer Form und klanglicher Vorstellungskraft neu zu erkunden.

Die poetische Intervention besteht aus elastischen Expanderseilen, etwa fünf Millimeter stark, die behutsam um die Astgabeln gewickelt wurden. Ihre weiche Oberfläche und die Elastizität ermöglichen eine Spannkraft, die den Baum in einer Art Resonanzraum verwandelt, ohne ihm Schaden zuzufügen. Die gewählten Materialien ziehen eine Parallele zwischen dem natürlichen Klangraum eines Baumes und menschlicher Musikalität. schaffen eine sinnliche Brücke zwischen Umwelt und Ästhetik.
Dieses Projekt versteht sich als poetische Annäherung an die Natur, die nicht nur die visuelle Wahrnehmung schärft, sondern auch eine optisch-akustische Dimension eröffnet. Es lädt dazu ein, die stillen Klänge und die verborgene Melodie des Parks neu zu entdecken – eine Einladung, Natur und Kunst als untrennbare Komponenten eines lebendigen, poetischen Gesamterlebnisses zu begreifen. In einer Zeit, in der Urbanität und Natur oft im Widerspruch zueinander stehen, setzt diese Intervention ein Zeichen für eine sensible, künstlerische Annäherung. Sie macht sichtbar, wie leise Töne und organische Formen unser Verständnis von Klang, Schönheit und Verbundenheit bereichern können – eine subtile, aber kraftvolle Einladung, den Park mit neuen Sinnen zu erfahren. Für den Auenkunstpfad tanzen 5 gelb-große Elipsen als poetische Intervention um einen Baum, sie signalisieren die mathematischen Gesetze dieser speziellen Grundform und provozieren Gedanken... 


Rumpenheimer Kunsttage
Zwei BaumharVen, 21. + 22. September 2024
    

Am 21. und 22. September 2024 jeweils von 12:00 – 18:00 Uhr verwandelt sich der malerische Stadtteil Offenbach-Rumpenheim in ein Künstlerdorf. Zu den Rumpenheimer Kunsttagen 24 bespielten mehr als 50 Künstler*innen den Ort, zahlreiche Ateliers, die Kirche und den Schlosspark mit zeitgenössischer Kunst aller Richtungen. An 13 Plätzen zeigten unterschiedliche Künstlerinnen und Künstler Werke, die Kunst und Landschaft miteinander verbinden.

 

"BaumharVe", meine Poetische Intervention/Installation mit Expanderschnüren im  Kunstpark während der Kunsttage.
Seit einiger Zeit faszinieren mich Bäume mit ihrer Gestalt und Anmutung. Auch im Schlosspark in Rumpenheim, einem Ortteil von Offenbach. Stämme oder Äste von Bäumen im Park, die eine interessante Formation bilden, luden mich ein, vor ihnen innezuhalten. Ist dies sogar ein Erdlebenbild, so wie es in der Kunst der Romantik genannt wurde? Eine Natur-Kommunikation die mehr ist, was das Auge sehen kann? Wenn ich eine Inspiration habe, die mich nicht in Ruhe lässt und sich eine konkrete Idee daraus formt, suche ich in meinem Orchester der Mittel nach dem Instrument, mit dem sie ausgedrückt werden kann. Grenzen zu überwinden, ist eine Herausforderung, die ohne meine Neugier unmöglich ist, so wie bei den beiden Baumharfen.

MEHR INFO zum Programm:  www.kunst-ort-rumpenheim.de

 

BaumharVen, Nandu Kriesche, Tages -Lichtinstallation im Park, Expamderschnüre, ca. 200 x ca.100 cm , 2024